Work in progress
Freitag, 4. Mai 2012
Keine Tränen mehr
Donnerstag, 12. April 2012
Am Morgen des 15. Februar hält Inge es nicht länger aus. Sie will Gewissheit. Will sehen, was passiert ist. Sie geht in Richtung Altstadt. Vorbei an ausgebrannten Ruinen. An den Straßenrändern liegen zerfetzte Leiber. Viele so verkohlt, dass sie kaum noch als menschliche Leichen zu erkennen sind. Überall lodern Feuer. Asche wirbelt durch die Luft. Der Gestank ist unerträglich, obwohl Inge sich ein feuchtes Tuch vor Mund und Nase hält.
Anfangsnervosität
Montag, 2. April 2012
Die andere Seite
Montag, 30. Januar 2012
Verrückt sind die Kiwis auf jeden Fall - und süchtig nach Adrenalin. Bungee-Jumping an jeder Ecke. Selbst vom Skytower in Auckland kann man sich hinunterstürzen. Das schnellste Jet-Boot, das höchste Parasailing ...., wenn schon nicht der Welt, dann wenigstens der südlichen Hemisphäre. Vielleicht liegt die Lust am Nervenkitzel daran, dass sonst nicht so viel passiert. Der Rest der Welt ist weit weg und die knapp 4,5 Millionen Menschen treten sich auf den beiden Inseln nicht auf die Füße, kommen doch nur 16,5 Einwohner auf den Quadratkilometer. Mehr als in Australien, aber da ist im Gegensatz zu Neuseeland in der Mitte ja auch nichts. Womit wir bei den Vorurteilen und Abneigungen sind, zu denen man sich hier ganz offen und ohne Scheu bekennt. In erster Linie geht es gegen die Australier und die Franzosen. So klebte im Fenster eines Pubs der Hinweis: „Bei uns sind alle Nationen willkommen - sogar Franzosen!“ Und in einem anderen Pub zeigte der unverzichtbare Fernsehschirm als „Pausenzeichen“ diese Grafik.
Das war das Jahr 2011
Freitag, 30. Dezember 2011

2011 war für mich als Biograf ein herausragend gutes Jahr. Vier große Buchprojekte brachte ich zum Abschluss, ein Manuskript liegt bei der Erzählerin zur Korrektur, ein weiteres werde ich noch bis zur Abreise in unser Winterquartier in zehn Tagen soweit bringen, dass ich es dem Erzähler zur Durchsicht schicken kann.
Weihnachtsnomaden - Update 2011
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Honorarfrage
Montag, 19. Dezember 2011
Echt blind
Donnerstag, 8. Dezember 2011

Ruth Wunsch / Matthias Brömmelhaus: echt blind – Wahre Geschichten aus der Dunkelwelt.
edition octopus im Verlagshaus Monsenstein & Vannerdat, Softcover, 96 Seiten, ISBN 978-3-86991-472-5, 8,80 €.
»Echt blind« ist im Moment nur direkt beim Verlag zu bestellen, bis es auch im stationären Buchhandel und bei Onlinehändler erhältlich ist, dauert es noch ein bisschen. Genauso braucht auch das eBook noch ein bisschen Zeit, aber selbstverständlich wird es das Buch in allen gängigen Formaten geben.
Unerbittlich und kalt
Samstag, 26. November 2011
Fünf aus Zwanzig
Montag, 31. Oktober 2011
Radio zum Träumen
Freitag, 28. Oktober 2011
Jahresendralley
Donnerstag, 27. Oktober 2011
- Eine Unternehmerbiografie ist im Druck. Auslieferung beim Kunden Anfang Dezember.
- Die Druckfahnen eines Buches über die oft skurrilen Alltagserlebnisse einer achtzigjährigen, blinden Dame lagen heute im Posteingang und sollten möglichst schnell überarbeitet werden, wenn der Erscheinungstermin Ende des Jahres gehalten werden soll.
- Den Rohtext der Autobiografie eines Heim- und Pflegeopfers (mehr dazu hier) habe ich letztes Wochenende abgeschlossen. Jetzt folgt die Überarbeitung und Abstimmung mit der Erzählerin, wozu ich vermutlich noch einmal zu ihr ins Rheinland fahren muss. Geplanter Erscheinungstermin: Anfang 2012
- Ich schreibe derzeit an der Autobiografie eines Sachsen (die dreitägigen Interviews habe ich in der vergangenen Woche geführt), der als Kleinkind zusehen musste, wie sein Vater von russischen Soldaten erschossen und seine Mutter vergewaltigt wurde. Sie starb kurz darauf genau wie die Oma auf der Flucht an Typhus. Trotzdem ist es eine glückliche Lebensgeschichte, denn er wurde von großartigen Menschen adoptiert, deren Handwerksbetrieb er übernahm und nach der Wiedervereinigung zu einem erfolgreichen, kleinen Unternehmen ausbaute. Mein Problem: Das Buch sollte, wenn es irgendwie möglich ist, am 70. Geburtstag des Erzählers vorliegen - und der ist am 31.12.2011.
- Zwischendurch fliege ich Ende kommender Woche für fünf Tage nach Toronto, um die Interviews für eine neue Biografie und Firmengeschichte mit einem Erzähler zu führen, der in den 60-iger Jahren nach Kanada auswanderte und dort ein Weltunternehmen aufbaute. Zum Glück gibt es hier keinen Druck, was den Fertigstellungstermin angeht. In der ersten Hälfte des kommenden Jahres muss dieses Projekt aber abgeschlossen sein.
Die Freiheit des Auftragsbiografen
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Erfolgsgeschichten
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Die Disziplin des Biografen
Mittwoch, 21. September 2011
Leider lassen sich auch Unterbrechungen nicht immer vermeiden: Telefonanrufe, die ich annehmen muss, Mails, die sofort beantwortet werden müssen usw. Deshalb ist es für mich auch unabdingbar, ein tägliches Ziel an Seiten festzulegen, die ich bis zum Feierabend schreiben muss. Eine Stundenzahl hilft hier nicht weiter, allzu oft wäre das Tagesergebnis dann zu unbefriedigend.

