Alle Jahre wieder - Weihnachsnomade
Samstag, 22. Dezember 2012
Vom Zauber des Anfangs
Samstag, 21. Juli 2012
Zum Schluss für alle, die noch nicht in meinen Kriminalroman »Codewort Rothenburg« hineingeschaut haben, eine Wohnzimmerlesung des 1. Kapitels. Wie war das mit der Katze im Sack?
Erstens kommt es anders ...
Donnerstag, 31. Mai 2012
Bis zum Erscheinen des Buches bleibt fiel zu tun. Unter dem Künstlernamen muss eine Webpräsenz aufgebaut werden. Eine eigene Facebookseite und ein eigenes Blog sind selbstverständlich. Bei Twitter bin ich noch unschlüssig. Viele betonen die besondere Bedeutung des Microbloggings für Autoren. Für mich als Biograf bringt es kaum etwas, deshalb habe ich es in der letzten Zeit auch zugunsten von Facebook vernachlässigt. Andererseits habe ich bei Twitter 800 Follower. Ein Kollege riet, dort einfach den Namen zu ändern - natürlich vorbereitet durch viele Tweets - und anschließend unter dem Pseudonym über die Arbeit meines Alter Ego zu twittern. Was meint Ihr?
Work in progress
Freitag, 4. Mai 2012
Unerbittlich und kalt
Samstag, 26. November 2011
Fünf aus Zwanzig
Montag, 31. Oktober 2011
Fachlektüre für angehende Bestsellerautoren
Donnerstag, 30. Juni 2011
Harry Potter zaubert wieder
Freitag, 24. Juni 2011
Digital am Frühstückstisch
Mittwoch, 1. Juni 2011
Wie begeistert ich von meinem eBook-Reader und dem digitalen Lesen bin, habe ich hier ausführlich beschrieben. Seit einer Woche ist mein Alltag noch mehr digitalisiert. Doch der Reihe nach! Seit ich denken kann (na ja, fast jedenfalls), lese ich beim Frühstück Zeitung. Immer eine Lokalzeitung meines jeweiligen Wohn- bzw. Aufenthaltsortes und dazu eine überregionale Tageszeitung. Eine Zeit lang war es die Frankfurter Rundschau, dann die Süddeutsche, jetzt die TAZ. In der letzten Zeit wurde ich dieses Rituals mehr und mehr überdrüssig. Nicht wegen der TAZ, aber der stolze Abopreis des »Südkurier« lässt sich wirklich nicht durch praktizierten Qualitätsjournalismus rechtfertigen. Über Lokales wird man am Bodensee durch andere Onlinemedien besser informiert und über die Politik-, Kultur- und Sportberichterstattung des Lokalblattes breite ich lieber den Mantel des Schweigens aus. Die TAZ bietet zudem ein sehr günstiges digitales Abo, der Umstieg lag also nahe. Dagegen sprach nur, dass ich mir ein Notebook am Frühstückstisch nicht vorstellen konnte. Zu sehr mit Arbeit verbunden. Zu wenig »sinnlich«. Also blieb es beim Papiergeraschel.
Auf Bali tauchten dann in diesem Jahr in den Cafés und Kneipen immer mehr Menschen mit iPads auf. Sie lasen Bücher, Zeitungen und Magazine, surften im Netz, schauten sich Fotos oder Filme an, hörten Musik. Kurz: Sie konsumierten Medien. War das die Zukunft der Information und Unterhaltung? Mag sein, dachte ich mir. Schließlich las ich Bücher auch nur noch digital. Ich bat einen Nachbarn, sein iPad ausprobieren zu dürfen. Was ich schon nach kurzer Zeit begeistert feststellte: Ein solches »Tablet« unterscheidet sich vollständig von einem herkömmlichen Computer, so klein er auch sein und hinter welchem Namen er sich auch verstecken mag. Nicht nur äußerlich sondern vor allem durch die sinnliche Art, es mit Fingern und Gesten zu bedienen. Besitzer eines Smartphones belächeln mich jetzt sicher, aber für mich war das neu. Tastatur und Maus - bisher vertraute Begleiter im Alltag - erschienen plötzlich als das, was sie sind: lästige Krücken, um die Technik dem Menschen dienlich zu machen. Hinfort damit - zumindest am Frühstückstisch.

